Letzter Tag = Aufführungstag! Dafür kamen die jungen Teilnehmer*innen des Ferienprogramms bereits in schwarzen Sportklamotten, wie am Vortag besprochen, zu den Späth’schen Baumschulen. Zum Aufwärmen wurde unter anderem noch einmal das Bodentier-Fangspiel gespielt, anschließend wurden einige Rollen (wie Kellerasseln ;) ) geübt. Danach ging es auch schon an die Generalprobe.
Da die Aufführung an verschiedenen Plätzen im Garten stattfinden sollte, musste der Ablauf gut koordiniert werden, damit alle ihre Auftrittsmomente sicher parat hatten. Zwischendurch kam noch die Schildkröte aus dem Gartenteich an Land, was kurzzeitig spannender war als das Proben für die Aufführung. Die Schildkröte zeigte jedoch recht deutlich, dass sie lieber ihre Ruhe haben wollte, sodass die Proben anschließend weitergehen konnten.
Zur Mittagspause wurde dann noch einmal das Waffelexperiment gestartet. Zwei Kinder hatten sogar Waffeleisen von zu Hause mitgebracht, die besser funktionieren sollten. Allerdings wurden auch die ersten Waffeln damit zunächst wieder zur kleinen Katastrophe. Kurz stand der Gedanke im Raum, das Experiment aufzugeben. Doch die Lust auf eine gute Waffel war dann doch so groß, dass weiter ausprobiert wurde. Schließlich stellte sich Butter statt Öl als die magische Zutat heraus und sorgte am Ende doch noch für ganze, fluffige Waffeln zum Mittagessen.
Die Zeit verflog anschließend schnell und es ging an die Kostüme. Die Kinder wurden passend zu ihren Rollen als Maulwürfe, Regenwürmer oder Bodenpilzstrukturen geschminkt. Die Maulwürfe bekamen zum Beispiel zusätzlich etwas Kunstfell zum Umbinden.
Dann kamen auch schon die ersten Eltern und Zuschauer*innen auf das Gelände. Die Aufregung stieg, und Lotti zog sich gemeinsam mit den Kindern in den hinteren Teil des Gartens zurück, wo der erste Teil der Aufführung starten sollte. Nun musste nur noch auf den Videografen gewartet werden, der die Aufführung professionell aufnehmen sollte.
Dann begann die Bodenexpertin Karin mit einer kleinen Ansprache und führte die Eltern mit Hinweisen auf das Leben unter unseren Füßen zum ersten Aufführungsort. Dort begrüßten die Kinder die Zuschauer*innen mit einem Stadttor, Rollen durch die Figur, Zweierakrobatik und einem Handstandüberschlag.
Von dort ging es weiter unter eine große Buche, wo aus vier Kindern ein Tausendfüßler zum Leben erwachte. Am nächsten Platz folgten Kunststücke der Maulwürfe und Regenwürmer. Um die Eltern zur nächsten Station zu führen, ging es anschließend um den Gartenteich herum. Dort wartete noch eine besondere Hörstation: Ein Teil der Edaphonistas-Bodenhörspielreihe wurde zum Zuhören abgespielt.
Weiter ging es zu einer Birke vor dem Gartenteich mit einer Dreierstatue, gefolgt von einer Viererstatue in der kleinen Holzhütte. Den Abschluss der Aufführung bildete schließlich die Zehnerstatue, die eine spannende Bodenstruktur darstellen sollte.
Am Ende verbeugten sich die Kinder vor ihren Eltern und Zuschauer*innen – und schon waren die drei Tage Ferienprogramm und die Aufführung vorbei. Gemeinsam wurde noch aufgeräumt, bevor es Zeit war, sich zu verabschieden.
Auf die professionelle Aufnahme der Aufführung darf sich jetzt noch gefreut werden!
Seit 2022 begleitet uns der Weltacker-Jugendrat – ein spannendes Projekt, das junge Menschen in Berlin zusammenbringt. Sie haben alle ein Ziel: Mitbestimmung in der Berliner Ernährungspolitik!